Wie Lernen entsteht

Der Mensch ist ein Wunderwerk. Aus zwei sich verschmelzenden Zellen werden mehrere Billionen Zellen, die sich differenzieren und schließlich einen Menschen formen.

Bereits im Mutterleib beginnt die Wahrnehmung von hell-dunkel, laut-leise, räumliche Eindrücke durch Bewegungen des Babys : oben-unten, rechts-links, vorne-hinten. Aber auch Empfindungen der Mutter werden wahrgenommen: ist sie glücklich, ausgeglichen, entspannt oder ist sie ängstlich, gestresst, nervös.

Die ersten Reflexe bahnen dem Ungeborenen den Weg auf die Welt. Später sorgen sie dafür, dass Baby sitzen, krabbeln, laufen lernt und seine Umwelt erforscht und begreift. Dabei geschieht eins nach dem anderen. Die Grob- und Feinmotorik wird ausgebildet, ein Zeit-, Raum-, Lage- und Mengenverständnis entsteht, der Umgang mit Bildern, Zahlen und Buchstaben entwickelt sich genauso wie ein Hörverständnis und die Koordination und Strukturierung der Denkvorgänge.

In meiner Praxis trainiere ich mit den Kindern die sogenannten Low-Level-Funktionen des Gehirns , um Verknüpfungen zu stabilisieren – und viele Problematiken regulieren sich sehr schnell.